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10.04.2018
S. Franz und M. Köhnlein Jgd. Gesamtsieger über 12,5 km beim Obermainmarathon

Herrliches Laufwetter, hervorragende Organisation, gute Stimmung und in allen vier Wettbewerben gab es überlegene Gesamtsieger. Dies waren die wesentlichen Merkmale des 15. Bad Staffelsteiner „Obermain-Marathon“, den Gastgeber TSV Staffelstein, wie gewohnt, bestens durchführte. Punkt 8:30 Uhr schickte der Starter die Marathonis auf ihre beschwerliche „Reise“ von 42 Kilometer rund um die Badstadt. Diese Strecke gehört zu den anspruchsvollsten und landschaftlich schönsten Marathonstrecken Deutschlands. Dieser Parcours beinhaltet drei enorm schwer zu laufende Anstiege zu den drei großen Sehenswürdigkeiten der Region Gottesgarten, wie Kloster Banz, die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen und der Staffelberg. Felix Mayerhofer vom DJK Dasswang wiederholte seinen Vorjahressieg. Der Lehrer einer Kronacher Realschule lief vom Start weg ein einsames Rennen und ließ mit 2:49:47 Stunden Lokalmatador Uwe Bäuerlein (2:58:08 Stunden) keine Chance, der aber unumwunden zugab „Ich habe derzeit Motivationsprobleme“ Platz sechs und Sieger der M20 Dominik Westhäuser vom ASC Marktrodach. Bei den Frauen beherrschten drei 40-Athletinnen das Geschehen, allen voran Cornelia Michaelis vom SV Bergdorf-Höhn/Team Land-Rover, die sich mit 3:29:28 Stunden den Sieg nicht nehmen ließ. Die Teamwertung der Männer entschied der TSV Staffelstein mit Uwe Bäuerlein, Jan Kolmann und Michael Hümmer klar für sich. Über die Halbmarathondistanz, die zahlenmäßig mit 775 Startern am stärksten besetzt war, gab es ebenfalls überlegene Gesamtsieger. Kevin Karrer von der LG Bamberg hatte im Ziel am Sportplatz mit 1:15:14 Stunden eine gute Minute Vorsprung auf Marius Mayer. Gesamtvierter und klarer Sieger der M45 wurde der Lautertaler Hauke Lenz. Bei den Frauen überzeugte wieder einmal Sabrina Wiercinski vom TSV Sonnefeld, als W35-Siegerin war sie mit 1:35:01 Stunden im Gesamteinlauf immerhin Fünfte. Klassensiege verbuchten auch noch Jutta Kurt (W40) Team RunningBros Coburg und Christel Lendner (W65) Run and Bike-Team Coburg. „Ich bin überrascht, dass ich nach einem sehr anstrengenden Dienst im Krankenhaus das Rennen so klar gewinnen konnte“, so Sophia Franz vom Gastgeber, nach ihrem Sieg über 12,5 Kilometer. Mit ihrer Siegerzeit von 51:57 Minuten ließ sie sogar den Großteil ihrer männlichen Kollegen hinter sich. Bei den Männern hieß der überlegene Sieger Alexander Finsel vom TV 48 Coburg. Der M40-Läufer hatte 44:26 Minuten zu Buche stehen. Dritter und zweiter der M30 wurde Tom Heumann vom SV Bergdorf-Höhn/Team Ranch-Rover. Fünf Klassensiege verbuchten hier M55: Wolfgang Thiem, W55:Christine Lieb, beide TV 48 Coburg, W45: Verena Brückner SG Rödental, W50: Birgit Kroha ASC Kronach. Das Coburger Run and Bike-Team der HUK Coburg stellte mit 43 Startern die zahlenmäßig stärkste Mannschaft. Was der TSV Staffelstein an organisatorischer Leistung zeigte, kann man nicht hoch genug einstufen. Auf die Frage, wie viele Helfer sind bei einer solchen Mammutveranstaltung notwendig sind, meinte “Chef“ Karl-Heinz Drossel gegenüber unserer Zeitung stolz die unglaubliche Zahl von über 600 Personen, wobei die Polizei, Feuerwehr und das Rote Kreuz mit dazu gehören. Aber auch die beiden Reporter am Mikrophon Andi Ebert aus Lichtenfels und Michael Cipura aus Pretzfeld, die die zahlreichen Zuschauer bestens informierten sollten nicht unerwähnt bleiben, ebenso wie die Samba-Gruppe „PAIX AO“ aus Coburg, die den Läufern zirka 300 Meter vor dem Ziel noch einmal den „Marsch bliesen“
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